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Maulbeerbaum auf dem Peterskirchhof

me pk 07 maulbeerbaum DSC 4919 180x270Maulbeerbäume sind selten geworden. Auf dem Peterskirchhof, ein paar Schritte vom Grabmal Catharina Elisabeth Goethe geb. Textor (1731-1808) entfernt, findet man noch einen alten Maulbeerbaum. Die Schwarze Maulbeere ist ursprünglich in Westasien beheimatet. Sie wurde allerdings spätestens um 1500 herum bereits in Südeuropa gepflanzt. Der erste nachweisbare Frankfurter Stadtgärtner Johann Nikolaus Wohlrath ersetzte ab 1765 Lindenbäume durch Maulbeerbäume, deren Blätter man für die Seidenraupenzucht verwendete. Die Wirtschaftlichkeit und weniger seine aromatischen Früchte machten diese Bäume für die Stadt interessant. Billige Seidenimporte aus Südostasien Anfang des 20. Jahrhunderts machten die europäische Seidenzucht und damit auch die europäischen Maulbeerbäume überflüssig und verdrängten sie aus dem Stadtbild. Im Hintergrund auf dem Foto rechts sehen Sie die Grabstätte von Goethes Mutter.

 

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http://www.peterskirchhof.de/pk-07-fotos-maulbeerbaum.html

Kulturhistorischer Schaden im alten Teil erschreck...
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Kommentare 1

 
Besucher am Samstag, 09. Januar 2016 14:35

Das Foto gefällt. Gerade mit der Grabstelle von Goethes Mutter im Hintergrund. Der Baum sieht aus der Nähe schon sehr ramponiert aus. Einzelne Äste werden auch mit Stützen aufrecht gehalten.

Das Foto gefällt. Gerade mit der Grabstelle von Goethes Mutter im Hintergrund. Der Baum sieht aus der Nähe schon sehr ramponiert aus. Einzelne Äste werden auch mit Stützen aufrecht gehalten.
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