Beiträge und Meinungen

Meines Erachtens, ein Blog für Beiträge zum Thema Friedhof, Trauer, Friedhofskultur in Frankfurt am Main

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Vandalismus

me pk vandalismus 2 350x350 Der Peterskirchhof,
nur wenige Schritte von Frankfurts Innenstadt-Einkaufsmeile, der Zeil entfernt, dient heute als Grünanlage. Die Stadt möchte den alten Kirchhof aufwerten und ihn als wesentlichen Teil der Stadtgeschichte sichtbarer machen. Auf dem Kirchhof, dem christlichen Friedhof Frankfurts von einst, wurden vom 15. Jahrhundert bis zum Jahr 1828, als der Hauptfriedhof entstand, die Toten beigesetzt. Unter den hier Begrabenen waren auch prominente Bürger wie Goethes Eltern oder Mitglieder bekannter Familien. Nachdem der Kirchhof während der neunziger Jahre ein Treffpunkt für Drogenhändler gewesen war, ist in den vergangenen Jahren schon einiges zu seiner Aufwertung getan worden. Seit November 2007 ist er nachts geschlossen, um Vandalismusschäden vorzubeugen. Schmierereien (Bild links) und abgeschlagene Köpfe von Grabmalen gehören zu den mutwillig herbeigeführten Zerstörungen.  

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Zwischenzeitlich macht auch ein dreieckiges, gelbes Schild am Mast darauf aufmerksam, daß Videokameras das Geschehen auf dem Territorium beobachten. An den Eingangstoren gibt es Hinweise, daß der Peterskirchhof wegen der Problematik nachts verschlossen bleibt. Es gilt zu hoffen, daß diese Maßnahmen einer weiteren Vernichtung historischer Schätze vorbeugen.

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Anonyme Bestattung

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Angehörige suchen den Ort, wo sie trauern können.. Durch das Ablegen von Blumenschmuck auf der Rasenfläche anonymer Grabstätten auf dem Frankfurter Hauptfriedhof kommt es bei der Pflege der Rasenfläche zu einem zusätzlichen Aufwand, der bei dieser Bestattungsart nicht vorgesehen ist.

Diese Mehrarbeit mit zusätzlicher Belastung soll durch die neue Friedhofsordnung 2010 aus der Welt geschafft werden.

Damit verbunden ist nun die neue, gänzlich anonyme Beisetzung, bei der Zeitpunkt und Ort der Besetzung unbekannt bleibt. Ein letzter Gang hinter dem Sarg oder der Urne der/des Verstorbenen bis zu Grabstätte entfällt also.

"Die Anonymität zu wahren, niemand soll wissen, wo die/der Verstorbene liegt" wirft bei Kirchenvertretern, sowie bei bei Frankfurter Bürgern neue Fragen auf.

Kritischer TV-Beitrag des Hessischen Rundfunks vom 19.09.2010 zur Neuordnung der anonymen Bestattung nach dem Erscheinen der neuen Regelung der Stadt Frankfurt.

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HR-Video hier

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Bornheimer Friedhof: Pfarrer Nell

Pfarrer Ernst Nell, (geb. 08.12.1884, gest. 15.04.1983) Oberkirchenrat, war von 1928 bis 1955 Pfarrer an der evangelischen Johannisgemeinde Bornheim in Frankfurt am Main. Nach Kriegsende war er bis 1950 Vorsitzender im Verband der Evangelischen Kirchengemeinden in Frankfurt am Main. Daneben Engagement in der Frauenhilfe und im Gustav-Adolf-Werk (Vorsitz von 1932-1950)

Bin vor ein paar Tagen auf dem Bornheimer Friedhof gewesen und habe das Grab vom Borheimer Pfarrer Nell gesucht. Es sollte in Gewann D 1287 sein.  Die Friedhofsverwaltung sagte mir, die Grabstätte sei schon 2013 abgeräumt worden, sei bis dato aber noch nicht wieder belegt worden.

Tel. Auskunft am 09.12.2015 Friedhofsamt 069 212 38506

Ich finde es schade, daß man einem zu Lebzeiten solch sozial-aktivem Mensch der evangelischen Kirche keinen dauerhaften Stein, Platte oder ähnliches widmete. 

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Gäste — Ein Bornheimer
Die Ev. Kirchengemeinde Frankfurt/Main Bornheim hätte in diesem Fall vor 2013 aktiv werden können. Oder besser "müssen". Eine Erin... Weiterlesen
Donnerstag, 24 Dezember 2015 9:09 AM
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