Beiträge und Meinungen

Meines Erachtens, ein Blog für Beiträge zum Thema Friedhof, Trauer, Friedhofskultur in Frankfurt am Main

Inhalte aus Friedhofs-Internetseiten wiedergegeben

Gravis

Depressionen vermeiden

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Links verdunkelt, rechts erhellt
und wir stehen mitten drin
Einer verspricht, der andere hält,
was hat das alles für ein Sinn.

Ich kann's auch positiver sehen:
Den Schatten hier und drüben klare Sicht.
In der Mitte muss die Sonne stehen,
der Mond ersetzt bei Nacht ihr Licht
Wir brauchen dieses Licht zum Leben,
ohne Schatten wären wir schon tot;

Dem Schwachen mal die Hand zu geben,
hilf gerade ihm, der jetzt in Not.
Den Dank statt sagen, lieber tun,
wir wissen selbst, wie wir's gern hätten.
Aktiver leben, statt zu ruh'n
So manche Seele wär zu retten.

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Quelle: https://www.fester.de/f7-00-leben.html

Gravis

Gestorben, was nun?

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Städtische Pietät
der Stadt
Frankfurt am Main

Geschäftszeiten: 
Mo. - Do. 07:30-16:00 Uhr
Freitag 07:30-14:00 Uhr 

 

Eckenheimer Landstraße 190 (Altes Portal)
D-60320 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212 40977
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Abholung von Verstorbenen während den
Geschäftszeiten

+49 (0)69 212 33157 

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Dauergrabpflege

Dieses geschützte Zeichen
wird nur von Betrieben
verwendet, die mit den
jeweiligen Dauergrab-
pflege-Einrichtungen
zusammenarbeiten.

Genossenschaft der Friedhofsgärtner e.G.    
Eckenheimer Landstraße 192
60320 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 59 70 354
Fax: +49 (0)69 59 76 678
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dauergrabpflege ist ein Angebot für die
langjährige Betreuung einer bereits
bestehenden oder zukünftigen Grabstelle
durch den Friedhofsgärtner.
Dieser Service wird von ca. 4500
Fachbetrieben, die bundesweit in 26
Treuhandstellen oder Genossenschaften
zusammengeschlossen sind, durchgeführt.

 

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Lassen Sie sich von Spezialisten aus dem Fach beraten.

Nachfolgende Themen sollten Sie gegebenenfalls besprechen:

 

Anmeldung eines Sterbefalls

Berichtigungen im Geburten-, Heirats- oder Sterbebuch

Bestattungsarten

Bestattungskosten

Familienbuch - Nachträgliche Beurkundungen von Sterbefällen

Gestaltungsmöglichkeiten der Gräber

Grabmalpatenschaften

Hinterbliebenenrenten

Internationaler Leichenpass

Islamische Bestattungen

Lohnsteuerangelegenheiten

Lohnsteuerkartenänderung (Tod des Ehegatten)

Onlinebestellung Standesamtlicher Urkunden

Personenstandsurkunden - Beglaubigungen

Ruhefristen Bestattungen

Seebestattungen

Sozialversicherungsangelegenheiten

Testamentskartei

Urkundenbestellung

 

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Quelle: http://www.frankfurter-hauptfriedhof.de/gestorben-wasnun.htm

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Gravis

Dem Engel ist kalt

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Der Engel friert.

Grabstätte Lejeune im Gewann F 465 auf dem Hauptfriedhof nach dem ersten Schneefall.

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Gravis

Trauerhallen und Gebühren

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Trauerhallen für Beisetzungsfeiern oder ähnliches zu nutzen kostet den Bürger Gebühren, die in der Friedhofsordnung der Stadt Frankfurt am Main, Seite 1554 / Amtsblatt, 24.12.2013 / Nr. 52, 144. Jhg., in § 38 festgeschrieben sind. Da die Trauerhallen der verschiedenen Friedhöfe in Ausstattung und Größe variieren, sind die Abgaben unterschiedlich. Diese sind nach den Kategorien "A", "B" und "C" gestaffelt. In der Internetseite Frankfurter-Friedhoefe.de sind zu den Friedhöfen die entsprechenden Kategorien eingetragen. Der Kategorie "A" sind nachstehende Friedhöfe zugeordnet: Hauptfriedhof, Südfriedhof, Nieder-Eschbach und Parkfriedhof Heiligenstock. In der Kategorie "B" befinden sich folgende Friedhöfe: Bornheim, Fechenheim, Enkheim, Bergen, Waldfriedhof Oberrad, Oberrad Alt, Goldstein, Niederrad, Schwanheim Alt, Höchst, Kurmainzer Straße, Sindlingen, Zeilsheim, Sossenheim, Griesheim, Nied, Bonames, Niederursel, Eschersheim, Praunheim, Nieder-Erlenbach Alt, Nieder-Erlenbach Neu, Harheim, Heddernheim, Kalbach, Westhausen, Bockenheim, Aussegnungsraum Hauptfriedhof, Aussegnungsraum I Heiligenstock, Aussegnungsraum Westhausen (nur für Urnen). Die Trauerhallen auf folgenden Friedhöfen werden in die Kategorie C eingestuft: Eckenheim, Preungesheim, Berkersheim, Rödelheim und Hausen, Aussegnungsraum II Heiligenstock (nur für Urnen), Aussegnungsraum Bornheim (nur für Urnen), Aussegnungsraum Fechenheim (nur für Urnen), Aussegnungsraum Enkheim (nur für Urnen), Aussegnungsraum Waldfriedhof Oberrad (nur für Urnen).

 

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Die entsprechenden Preise für oben aufgeführte Nutzungen findet man im Gebührenverzeichnis - Friedhofs- und Bestattungsgebührenordnung der Stadt Frankfurt am Main vom 24.12.2013 / Nr. 52, 144. Jhg., Amtsblatt / Seite 1557

 

 

4. Nutzung der Trauerhalle und sonstiger Räumen 

4.1 Nutzung der Trauerhalle für eine Trauerfeier

4.2 Nutzung der Trauerhalle ohne Trauerfeier im Rahmen einer Beisetzung

4. Nutzung der Trauerhalle und sonstiger Räume

4.1 Nutzung der Trauerhalle für eine Trauerfeier (Zeiten incl. Rüstzeiten)

4.1.1 Kategorie A gem. § 38 Abs.1 der Friedhofsordnung / 30 Minuten 197,00

4.1.2 Kategorie A gem. § 38 Abs.1 der Friedhofsordnung / 45 Minuten 295,00

4.1.3 Kategorie A gem. § 38 Abs.1 der Friedhofsordnung / 60 Minuten 393,00

4.1.4 Kategorie A gem. § 38 Abs.1 der Friedhofsordnung Verlängerung der Nutzung der Trauerhalle / je angefangene 15 Minuten 98,00

4.1.5 Kategorie B gem. § 38 Abs.2 der Friedhofsordnung / 30 Minuten 181,00

4.1.6 Kategorie B gem. § 38 Abs. 2 der Friedhofsordnung / 45 Minuten 272,00

4.1.7 Kategorie B gem. § 38 Abs. 2 der Friedhofsordnung / 60 Minuten 363,00

4.1.8 Kategorie B gem. § 38 Abs. 2 der Friedhofsordnung Verlängerung der Nutzung der Trauerhalle / je angefangene 15 Minuten 91,00

4.1.9 Kategorie C gem. § 38 Abs. 3 der Friedhofsordnung / 30 Minuten 30,00

4.1.10 Kategorie C gem. § 38 Abs. 3 der Friedhofsordnung / 45 Minuten 45,00

4.1.11 Kategorie C gem. § 38 Abs. 3 der Friedhofsordnung / 60 Minuten 60,00

4.1.12 Kategorie C gem. § 38 Abs. 3 der Friedhofsordnung Verlängerung der Nutzung der Trauerhalle / je angefangene 15 Minuten 15,00

Mit der Gebühr unter 4.1 sind abgegolten: - Benutzung des Totenhauses zur Aufbewahrung eines Sarges am Tag der Trauerfeier - Gestellung einer Grunddekoration mit Pflanzen auch künstlicher Natur und Kerzenleuchtern in der Trauerhalle nach örtlicher Gegebenheit - Gestellung eines Pultes oder Tisches - Nutzung der stadteigenen Musikanlagen Die Nichtinanspruchnahme einer oder mehrerer der vorgenannten Leistungen begründet keinen Anspruch auf Ermäßigung der Gebühr.

4.2 Nutzung der Trauerhalle ohne Trauerfeier im Rahmen einer Beisetzung je 15 Minuten

4.2.1 Kategorie A gem. § 38 Abs. 1 der Friedhofsordnung 98,00

4.2.2 Kategorie B gem. § 38 Abs. 2 der Friedhofsordnung 91,00

4.2.3 Kategorie C gem. § 38 Abs. 3 der Friedhofsordnung 15,00

4.3 Nutzung des Totenhauses zur Aufbewahrung eines Sarges je angefangenem Kalendertag mit einfacher Gestellung einer Grunddekoration nach örtlicher Gegebenheit 66,00

4.4 Unterstellung in eine Tiefkühlzelle/-raum je angefangenem Kalendertag 86,00

4.5 Benutzung eines Raumes für eine rituelle Waschung 194,00

 

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Die Friedhofsordnung der Stadt Frankfurt am Main sowie das Gebührenverzeichnis in der Friedhofs- und Bestattungsgebührenordnung der Stadt Frankfurt am Main finden Sie hier

 

Gravis

Plan Übersicht Peterskirchhof

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Cath. Elis. Goethe (1731-1808) Goethes Mutter (1)
Johann Caspar Goethe (1710-1782) Goethes Vater (2)
Simon Moritz v. Bethmann (1768-1826) Bankier (3)
Joh. Matthäus Adami (1665-1754)  (4)
Matthäus Merian d. J. (1621-1687) Kupferstecher (5)
Joh. Adolf von Cronstetten (1647-1712) Ratsherr (6)
Ammelburg (7)
Bansa (8) + (8a)
Brentano, von (9)
de Neufville (10)
du Fay (11)
Grunelius (12) Grab im Bereich d. Kindergartens
Lersner, von (13)
Leonhardi, von (14)
Nestle (15)
Passavant (16)
Zickwolff (17) Grab im Bereich d. Kindergartens

 

 

 

 

Kurzinfo und Planskizze oben: Orientierungshilfe (hier in der Größe 1250x800 herunterladen)

Es besteht nur noch ein Rest des ab 1452 an der Neustadtkirche Sankt Peter angelegten, in Folge mehrmals erweiterten und bis 1828 benutzen Begräbnisplatzes. Die Ruhestätte zahlreicher Frankfurter Familien wurde ab 1870 zum Park ausgebaut. 1892-1895 wurde die neue Peterskirche auf dem alten Friedhof errichtet. In Folge wurde das Gelände durch Straßen und sonstige Bebauung weiter verkleinert. Die Nummern auf dem Plan (links) sind den unter angegebenen Namen bekannter Personen und Altfrankfurter Familien zugeordnet. Von den Grabstätten der vornehmsten Frankfurter Patriziergeschlechter, unter anderem der Herren von Holzhausen, von Glauburg, von Fürstenberg und zum Jungen, die sich in der 1896 abgebrochenen, alten Sankt Peterskirche befanden, ist - laut Angaben der Infotafel im heutigen Eingangsbereich des Friedhofs - nichts mehr vorhanden.

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http://www.peterskirchhof.de/pk-03-plan.html

 

Gravis

Maulbeerbaum auf dem Peterskirchhof

me pk 07 maulbeerbaum DSC 4919 180x270Maulbeerbäume sind selten geworden. Auf dem Peterskirchhof, ein paar Schritte vom Grabmal Catharina Elisabeth Goethe geb. Textor (1731-1808) entfernt, findet man noch einen alten Maulbeerbaum. Die Schwarze Maulbeere ist ursprünglich in Westasien beheimatet. Sie wurde allerdings spätestens um 1500 herum bereits in Südeuropa gepflanzt. Der erste nachweisbare Frankfurter Stadtgärtner Johann Nikolaus Wohlrath ersetzte ab 1765 Lindenbäume durch Maulbeerbäume, deren Blätter man für die Seidenraupenzucht verwendete. Die Wirtschaftlichkeit und weniger seine aromatischen Früchte machten diese Bäume für die Stadt interessant. Billige Seidenimporte aus Südostasien Anfang des 20. Jahrhunderts machten die europäische Seidenzucht und damit auch die europäischen Maulbeerbäume überflüssig und verdrängten sie aus dem Stadtbild. Im Hintergrund auf dem Foto rechts sehen Sie die Grabstätte von Goethes Mutter.

 

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http://www.peterskirchhof.de/pk-07-fotos-maulbeerbaum.html

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Das Foto gefällt. Gerade mit der Grabstelle von Goethes Mutter im Hintergrund. Der Baum sieht aus der Nähe schon sehr ramponiert a... Weiterlesen
Samstag, 09 Januar 2016 2:02 PM
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Goethes Vater

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Auf dem Peterskirchhof in Frankfurt am Main befindet sich die Grabstätte Georg Walter, Wandtafel und Bodenplatte mit Umfriedung. Bild rechts.
Hier liegt der Jurist Johann Caspar Goethe,

Vater des Dichters Johann Wolfgang von Goethe

begraben.
Grabstätte von Johann Caspar Goethe Goethes Vater, "Johann Caspar Goethe", wurde am 29.7.1710 im ehemaligen Gasthaus zum Weidenhof als Sohn eines Schneidermeisters und erfolgreichen Gasthalters geboren. Durch unverschuldetes Mißgeschick am öffentlichen Wirken verhindert, hat er sein ganzes Leben wissenschaftlicher Arbeit und seinen Sammlungen gewidmet. Er hat den berühmten Sohn, dessen Erfolge er durch seinen Tod 1782 nicht mehr erleben durfte, viel mehr auf den Lebensweg mitgegeben, als gemeinhin anerkannt wird. Er ruht in dem Familiengrab Walter an der westlichen Mauer nach der Brönnerstrasse, der Grabstätte seiner Frau Aja im Liebfrauenschulhof, gerade gegenüber. Die 1954 restaurierte Grabstätte des Dichtervaters trägt die Inschrift "Hier ruht Goethes Vater".

 

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http://www.peterskirchhof.de/pk-04-historie-06-goethe-graeber.html

Gravis

Goethes Mutter

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Auf dem Peterskirchhof in Frankfurt am Main befindet sich das Grabmal Catharina Elisabeth Goethe geb. Textor (1731-1808)

Mutter des Dichters von Johann Wolfang von Goethe
Goethes Mutter, Catarina Elisabeth Textor, wurde am 19.2.1731 als Tochter des Frankfurter Stadtschultheißen Johann Wolfgang Textor geboren. Die selbstbewußte Frau gab sich nicht als Dame, sondern als die gute Seele eines großen Kreises junger, froher Menschen voll von Ideen und Einfällen.
Die Grafen Stollberg haben ihr nach der stets hilfreichen Mutter der Haimonskinder den Namen "Frau Aja" gegeben. Sie hat ihre letzte Ruhestätte nach ihrem Tode 1808 im Textorschen Familiengrab gefunden.
Die ehrwürdige, von dem Nürnberger Bildhauer Hans Korners geschaffene Grabstätte, liegt heute auf dem Liebfrauenschulhof. Sie ist im Jahre 1954 restauriert worden. Die Grabplatte trägt die Inschrift

"Hier ruht Goethes Mutter".

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http://www.peterskirchhof.de/pk-04-historie-06-goethe-graeber.html

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Kulturhistorischer Schaden im alten Teil erschreckt Bürger

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Besucher wundern die neuen Gruftaufbauten im "alten" historischen Teil des Hauptfriedhofs. Dieser Artikel ist hier zu lesen.
Die Dame nimmt erschrocken beide Hände vor ihr Gesicht, als sie das einem Funktionsbau ähnelten Gebäude als Grabstätte erkennt. Das vom Wortsinn her als Mausoleum (Ein Mausoleum ist ein monumentales Grabmal in Gebäudeform) zu bezeichnendes Gebäude fällt auf und hebt sich ab von den rund 900 erhaltenswerten, denkmalgeschützten Grabstätten.
Immer wieder Richtungswechsel ihres Blickes, links, rechts, das Dach, der Zaun, die Fenster - sie kann es nicht begreifen, was die Planer und Verantwortlichen diesem Standort zumuten.

Rechts neben dem neuen Mausoleums-Gebäude das 1927 von Bildhauer Prof. Friedrich Christoph Hausmann (1860-1936) geschaffene Grabmal für den Ehrenbürger Leo Gans (1843-1935), einem deutschen Chemiker und Industriellen mit Verdiensten als Mäzen und Förderer von Wissenschaft und Kultur in Frankfurt am Main, sowie Vorsitzender des Städelschen Museumsvereins.

Dem unpassenden Mausoleums-Neubau schräg gegenüber liegt die Gedenkstätte vom Industrieellen Arthur von Weinberg (1860-1943), Dr. med. h.c., Ehrenbürger und Stifter, sowie Ehrensenator der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er war Teilhaber der Cassella Farbwerke Mainkur, Aufsichts- und Verwaltungsratsmitglied der I.G. Farbenindustrie AG. Arthur von Weinberg gehörte 1914 zu den Stiftern der Universität Frankfurt. Die Grabanlage ist ein Meisterwerk des Architekten Hermann Senf (1878-1979) aus dem Jahr 1922.

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Aufgebrachte Ornamente auf der weißen Haustür (Normgröße Eigenheim), zeigen den Wunsch auf, dem Anlass Trauer und Totenverehrung gerecht werden zu wollen.

In § 27 der Friedhofsordnung der Stadt Frankfurt am Main vom 20. Juli 2010 ist der Allgemeiner Gestaltungsgrundsatz festgeschrieben: "Jede Grabstätte ist so zu gestalten und an die Umgebung anzupassen, dass die Würde des Friedhofs in seinen einzelnen Teilen und in seiner Gesamtanlage gewahrt wird."

Das bisher namenlose Mausoleum neuerer Bauart ist aber nicht das einzige, mit dem sich der Friedhof neuerdings schmückt. Am Neuen Portal, linksseitig der großen begrünten Freifläche steht seit 2011 ein auffallendes, farbenfrohes Gebäude ähnlicher Bauart.

Leider kann sich nicht jeder Bürger/Friedhofsbesucher mit dieser neuen Friedhofskultur anfreunden.

Kritische Bürger sollen gemaßregelt werden (Leserzuschrift FNP vom 19.10.2011)

Zu "So bunt kann der Tod sein": Die Stellungnahme der Stadtverwaltung zur Bürgerkritik an der Entwicklung des Frankfurter Hautfriedhofes ist ebenso schlicht wie bösartig. Seit wann ist es in Frankfurt üblich, kritischen Bürger zu maßregeln? Ein Mitarbeiter aus der Friedhofsabteilung moniert, dass "Bürger im Stillen murren, anstatt sich zu erkundigen und den Dialog mit dem Amt zu suchen". Herr Thomas Linne, Abteilungsleiter, hat wohl vergessen, dass die Meinungsfreiheit grundsätzlich garantiert ist. Außerdem verkehrt er die Bürgerbeteiligung ins Gegenteil. Denn es wäre seine Aufgabe gewesen, vor der Errichtung der Gebäude-Fremdkörper, die Angehörigen der Verstorbenen anzusprechen und zu beteiligen, die in unmittelbarer Nähe bestattet sind. Dazu gehört im Übrigen auch der Magistrat, der zuständig ist für die nachbarlichen städtischen Ehrengräber. Jetzt den Dialog mit dem Friedhofsamt einzufordern, ist völlig sinnfrei. Die Gebäude stehen, und keiner kann jetzt wollen, dass sie beseitigt werden. Die Friedhofsabteilung hat das Recht, wenn sie auf die neue Friedhofsordnung hinweist. Danach sind u. a. Grabstätten "an die Umgebung anzupassen". Die Frage ist nur, weshalb hat sie gegen diese Vorschrift selbst verstoßen? Denn vor der Errichtung der Mausoleen waren weit und breit keine ähnlichen Gebäude vorhanden. (Claus Kosinski, per E-Mail)

 

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Artikel in: http://www.frankfurter-hauptfriedhof.de/mausoleum2011.htm