Beiträge und Meinungen

Meines Erachtens, ein Blog für Beiträge zum Thema Friedhof, Trauer, Friedhofskultur in Frankfurt am Main
H.Fester

Lehrgeld auf dem Friedhof

me grafik lehrgeld 1 250x183Hätte nie gedacht, daß ich einmal von einem Bettler über's Ohr gehauen werde. Was ist passiert? 

An einem Nachmittag während des Besuchs auf dem Hauptfriedhof sprach mich ein 56 jähriger Mann an und fragte nach der Uhrzeit. Nach meiner Antwort setzte er das Gespräch fort, indem er sagte er müsse sich sputen aus dem Friedhof zu kommen, um zum Bahnhof zu eilen. Leider sei ihm sein Fahrrad auf dem Friedhof gestohlen worden, was er kurz bei der Grabpflege aus den Augen gelassen hatte. Zudem sei auch noch seine Tasche mit Ausweisen und Geld weg. Ob ich ihm wohl 11,50 Euro für die Bahnfahrt geben könnte, diese Bitte kam in einem Atemzug. Zuerst war ich nicht bereit, weil ich meinem Gegenüber das nicht so recht abnahm. Meine Nachfrage, ob er den Diebstahl nicht melden wolle, sagte er, das sei schon geschehen und die Friedhofsverwaltung könne ihm nicht weiter helfen. Das Fahrziel hatte der Mann mit Marburg angegeben und weil ich auch eine Beziehung zu dieser Stadt habe, hörte ich weiter zu.
Er kannte die gleichen Lokale in Marburg wie ich, sah in den letzten Tagen einen Film über Marburgs Musikszene, wo ich als Darsteller auch eine Rolle darin spielte und es zeigte sich, daß er Musiker ist. Spätestens hier wandelten sich meine Bedenken in Mitleid. Und weil ich die Musikerszene von Marburg in einer eigenen Homepage aufarbeite, hatte mein Gewissen nun gar keine Einwände, ihm das Geld zu leihen, nachdem er auch versprach den Betrag am nächsten Ersten wieder an mich per Post zu schicken. Ich machte, weil alles so persönlich wurde, noch ein Foto von ihm und gab ihm nicht nur das Fahrgeld sondern noch etwas mehr - es waren 25 Euro.
Auf meinem Heimweg kamen meine Zweifel erneut, und ich erzählte zuhause meiner Frau die Geschichte. Ich hätte alles richtig gemacht, sagte sie und meinte, wenn ein Mensch in Not ist, dann soll man helfen. Zudem, wenn man mehr von ihm weiß, als nur die Beschreibung seiner Notlage.me grafik lehrgeld 2 182x220
Es sollte alles anders kommen: Natürlich kam kein Geld zurück. Und das tollste, der "Typ" sprach mich - Wochen später - ein zweites Mal an. Natürlich sind auch hier Ausreden parat gewesen, warum er mir das geliehene Geld nicht zurück schickte.
Diesmal sei in Marburg seine Wohnung aufgebrochen worden und alles, was wertvoll war, sei gestohlen. Jetzt versuchte er Geld für eine neue Gitarre zu erbetteln, denn die sei auch weg und er verdiene im Moment nur sein Geld mit der Musik. Und ohne Gitarre kein Verdienst. - Ich konnte mich nicht überwinden, erneut finanziell auszuhelfen.

Dieses aggressive Betteln hat mich dazu gebracht, daß ich niemand mehr mit Geld aushelfe, den ich nur flüchtig kenne. Menschen, die die Hilfsbereitschaft anderer mit zweifelhaften Geschichten für ihren Vorteil ausnutzen, handeln vielleicht nicht gegen Recht und Gesetz, hinrerlassen jedoch bei den Gutgläubigen ein unsauberes und zweifelhaftes Verhalten. Das geliehene Geld habe ich nicht zurück bekommen und sah den Mann seither nie wieder. 

Haben Sie auch etwas Ähnliches auf einem Friedhof erlebt?

Info zum Bild: Das Foto zeigt den im Text beschriebenen "Pechvogel", der nach eigenen Angaben sich mit Johnny Django Reinhardt vorstellte. Ich fragte ihn, ob er zustimmt, wenn ich seine außergewöhnliche Geschichte in meiner Internetseite über den Friedhof inklusiv einem Foto von seiner Person veröffentliche. Herr R. hatte dagegen nichts einzuwenden und stellte sich abermals für ein Foto (© Fester), diesmal außerhalb des Friedhofs an einem Tor in der Rat-Beil-Straße zum Ablichten in Pose.

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Besucher

Historisches Nachschlagewerk

me grafik ffm biogra 540x100Das Frankfurter Personenlexikon

ist ein Nachschlagewerk mit gut recherchierten Kurzbiographien bedeutender Frankfurter bzw. für Frankfurt am Main bedeutender Persönlichkeiten. Es basiert auf der unter regionalen Historiker bekannten "Frankfurter Biographie", die in zwei Bänden im Verlag Waldemar Kramer 1994/96 erschienen ist. Der erste Band (A-L) ist seit Jahren vergriffen. Diese Buchausgabe, die rund 2.500 Personenartikel enthält, wird seit 2014 nach und nach neu ediert und nun online bereit gestellt. Klicken Sie auf den roten Banner, um zum Frankfurter Personenlexikon (online) zu gelangen.

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Quelle: http://www.frankfurter-hauptfriedhof.de/frankfbiographie.htm

Gravis

Depressionen vermeiden

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Links verdunkelt, rechts erhellt
und wir stehen mitten drin
Einer verspricht, der andere hält,
was hat das alles für ein Sinn.

Ich kann's auch positiver sehen:
Den Schatten hier und drüben klare Sicht.
In der Mitte muss die Sonne stehen,
der Mond ersetzt bei Nacht ihr Licht
Wir brauchen dieses Licht zum Leben,
ohne Schatten wären wir schon tot;

Dem Schwachen mal die Hand zu geben,
hilf gerade ihm, der jetzt in Not.
Den Dank statt sagen, lieber tun,
wir wissen selbst, wie wir's gern hätten.
Aktiver leben, statt zu ruh'n
So manche Seele wär zu retten.

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Quelle: https://www.fester.de/f7-00-leben.html

Gravis

Gestorben, was nun?

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Städtische Pietät
der Stadt
Frankfurt am Main

Geschäftszeiten: 
Mo. - Do. 07:30-16:00 Uhr
Freitag 07:30-14:00 Uhr 

 

Eckenheimer Landstraße 190 (Altes Portal)
D-60320 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212 40977
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Abholung von Verstorbenen während den
Geschäftszeiten

+49 (0)69 212 33157 

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Dauergrabpflege

Dieses geschützte Zeichen
wird nur von Betrieben
verwendet, die mit den
jeweiligen Dauergrab-
pflege-Einrichtungen
zusammenarbeiten.

Genossenschaft der Friedhofsgärtner e.G.    
Eckenheimer Landstraße 192
60320 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 59 70 354
Fax: +49 (0)69 59 76 678
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dauergrabpflege ist ein Angebot für die
langjährige Betreuung einer bereits
bestehenden oder zukünftigen Grabstelle
durch den Friedhofsgärtner.
Dieser Service wird von ca. 4500
Fachbetrieben, die bundesweit in 26
Treuhandstellen oder Genossenschaften
zusammengeschlossen sind, durchgeführt.

 

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Lassen Sie sich von Spezialisten aus dem Fach beraten.

Nachfolgende Themen sollten Sie gegebenenfalls besprechen:

 

Anmeldung eines Sterbefalls

Berichtigungen im Geburten-, Heirats- oder Sterbebuch

Bestattungsarten

Bestattungskosten

Familienbuch - Nachträgliche Beurkundungen von Sterbefällen

Gestaltungsmöglichkeiten der Gräber

Grabmalpatenschaften

Hinterbliebenenrenten

Internationaler Leichenpass

Islamische Bestattungen

Lohnsteuerangelegenheiten

Lohnsteuerkartenänderung (Tod des Ehegatten)

Onlinebestellung Standesamtlicher Urkunden

Personenstandsurkunden - Beglaubigungen

Ruhefristen Bestattungen

Seebestattungen

Sozialversicherungsangelegenheiten

Testamentskartei

Urkundenbestellung

 

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Quelle: http://www.frankfurter-hauptfriedhof.de/gestorben-wasnun.htm

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H.Fester

Gisela Christ von Carben

PRESSSEMITTEILUNG
Zum Tode von Gisela Christ von Carben

Die “Volkstheater Frankfurt Liesel Christ – Liesel und Gisela Christ-Stiftung” trauert um ihre Gründerin und Vorsitzende Gisela Christ von Carben, die am 14. Dezember 2015 plötzlich verstorben ist.
Gisela Dahlem-Christ, die erst seit ihrer Adoption vor einigen Jahren den Nachnamen “Christ von Carben” trug, wurde am 4. Oktober 1942 als Tochter der Schauspielerin Liesel Christ und des Opernsängers Fritz Dahlem in Heilbronn geboren. Sie wuchs in Frankfurt auf, wo sie eine Ausbildung zur Krankenschwester am St. Markus-Krankenhaus absolvierte. Zunächst begann sie eine Karriere als Operationsschwester an renommierten Herzkliniken in der Schweiz und den Vereinigten Staaten – bis sie eher zufällig zum Volkstheater kam und dann leidenschaftlich gern dabei blieb. Weil sie 1971 in Frankfurt auf ein Visum für die USA wartete, unterstützte sie ihre Mutter Liesel Christ, bekanntgeworden als Mamma Hesselbach der Fernsehserie, bei der Gründung des Volkstheaters Frankfurt. Seitdem leitete Gisela Dahlem-Christ als geschäftsführende Intendantin die Mundartbühne bis zu deren Schließung im Frühjahr 2013.
Um die Tradition des Volkstheaters fortzusetzen, gründete Gisela Christ von Carben im Mai 2015 die “Volkstheater Frankfurt Liesel Christ – Liesel und Gisela Christ-Stiftung”, die die Sprachvielfalt und insbesondere den Dialekt auf der Bühne pflegen und fördern soll. Mit großer Tatkraft und vielen Ideen erfüllte sie die Stiftung mit Leben. Noch kurz vor ihrem Tod hat die Stifterin die erste Stipendiatin ausgewählt und der Presse vorgestellt.
Vorstand und Verwaltung der Stiftung bedauern es sehr, dass Gisela Christ von Carben nun nicht mehr am weiteren Aufbau der Stiftung mitwirken kann. In ihrem Sinne und zu ihrem Andenken wollen sie die Stiftungsarbeit auch in Zukunft fortsetzen.

Für Rückfragen steht vom Stiftungsvorstand Dr. Sabine Hock, Telefon 069/65 62 42, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

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Quelle: http://www.volkstheater-frankfurt-stiftung.de

Foto von Gisela Christ von Carben finden Sie zur Zeit hier

Frau Gisela Christ von Carben wurde im Familiengrab auf dem Frankfurter Hauptfriedhof im Gewann J 296 beigesetzt.

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Gravis

Dem Engel ist kalt

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Der Engel friert.

Grabstätte Lejeune im Gewann F 465 auf dem Hauptfriedhof nach dem ersten Schneefall.

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Gast

Vandalismus

me pk vandalismus 2 350x350 Der Peterskirchhof,
nur wenige Schritte von Frankfurts Innenstadt-Einkaufsmeile, der Zeil entfernt, dient heute als Grünanlage. Die Stadt möchte den alten Kirchhof aufwerten und ihn als wesentlichen Teil der Stadtgeschichte sichtbarer machen. Auf dem Kirchhof, dem christlichen Friedhof Frankfurts von einst, wurden vom 15. Jahrhundert bis zum Jahr 1828, als der Hauptfriedhof entstand, die Toten beigesetzt. Unter den hier Begrabenen waren auch prominente Bürger wie Goethes Eltern oder Mitglieder bekannter Familien. Nachdem der Kirchhof während der neunziger Jahre ein Treffpunkt für Drogenhändler gewesen war, ist in den vergangenen Jahren schon einiges zu seiner Aufwertung getan worden. Seit November 2007 ist er nachts geschlossen, um Vandalismusschäden vorzubeugen. Schmierereien (Bild links) und abgeschlagene Köpfe von Grabmalen gehören zu den mutwillig herbeigeführten Zerstörungen.  

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Zwischenzeitlich macht auch ein dreieckiges, gelbes Schild am Mast darauf aufmerksam, daß Videokameras das Geschehen auf dem Territorium beobachten. An den Eingangstoren gibt es Hinweise, daß der Peterskirchhof wegen der Problematik nachts verschlossen bleibt. Es gilt zu hoffen, daß diese Maßnahmen einer weiteren Vernichtung historischer Schätze vorbeugen.

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H.Fester

Die alte Rotbuche

me rotbuche 01 450x320Die alte Rotbuche (Fagus sylvatica), ein würdevolles Naturdenkmal in Frankfurt am Main, ist einer besonderen Betrachtung wert. Der Baum schmückt den alten Teil des Hauptfriedhofs südlich im Gewann C ganz in der Nähe der Grüften. Beim Betreten des Einganges Rat-Beil-Straße (Gruftenweg) sieht man die prachtvolle Buche links der Grüften stehen. So jedenfalls konnte man bis im Jahre 2006 Besuchern des Friedhofs die Lage schildern. Die Rotbuche auf dem Hauptfriedhof, ausgewiesen als Naturdenkmal No. 9, hatte Ihr Lebensmaximum überschritten. Seit einigen Jahrzehnten baute sich die Holzsubstanz diese Baumes kontinuierlich ab. Massiver Pilzbefall machte ein Handeln zwingend erforderlich. Eine Fällung war nicht mehr aufzuschieben. Die Buche war aufgrund Ihres malerischen und weitausgreifenden Wuchses ein unverwechselbares Naturmonument auf dem Hauptfriedhof, direkt vis avis der alten Wandelhalle.

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Am 15.03.2006, nach 18:00 Uhr fiel der Hauptstamm der Säge zum Opfer. Aussagen von Friedhofsbesuchern ließen erkennen, wieviel Freude und Trost dieser Baum spendete. Ähnlich, wie um einen geliebten Menschen trauernd, nahmen die, die gekommen waren "Abschied" von einem in natura nie mehr wiederkehrenden Anblick dieses prächtigen Exemplars. Über die Fällung wurde in der privaten Internetseite „www.frankfurter-hauptfriedhof.de“ über den rundherum faszinierenden Baum mit vielen Fotos berichtet. In dem damals noch existierenden Gästebuch erschien ein Eintrag von S. Bünther, der hier erneut wiedergegeben wird:

 

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Abschied von dem ältesten Baum

Du großer wunderbarer Baum, berührtest mein Herz
und streichelst meine Seele.
Ganz Einsam standest du da.
Du gabst mir Kraft, Trost und Zuversicht.

Stark und stolz nach außen
und in Dir warst Du todkrank!
All die Zeit die du da gestanden hast,
unzählige Menschen sind an dir vorbei gegangen,
gerne hätte ich dir zugehört,
wenn du sprechen könntest.

Viele Tränen hast du gesehen und gezählt.

Jetzt weine ich um dich, mein großer Baum.
Blumen und Kerzen
habe ich an deinem Baumstamm niedergelegt,
für meine ungezählten Tränen.

So nehme ich Abschied von dir,
mein lieber Baum und meine Seele wird Ruhe finden.

 

 

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Quelle: http://www.frankfurter-hauptfriedhof.de/buche07.htm

Gast

Anonyme Bestattung

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Angehörige suchen den Ort, wo sie trauern können.. Durch das Ablegen von Blumenschmuck auf der Rasenfläche anonymer Grabstätten auf dem Frankfurter Hauptfriedhof kommt es bei der Pflege der Rasenfläche zu einem zusätzlichen Aufwand, der bei dieser Bestattungsart nicht vorgesehen ist.

Diese Mehrarbeit mit zusätzlicher Belastung soll durch die neue Friedhofsordnung 2010 aus der Welt geschafft werden.

Damit verbunden ist nun die neue, gänzlich anonyme Beisetzung, bei der Zeitpunkt und Ort der Besetzung unbekannt bleibt. Ein letzter Gang hinter dem Sarg oder der Urne der/des Verstorbenen bis zu Grabstätte entfällt also.

"Die Anonymität zu wahren, niemand soll wissen, wo die/der Verstorbene liegt" wirft bei Kirchenvertretern, sowie bei bei Frankfurter Bürgern neue Fragen auf.

Kritischer TV-Beitrag des Hessischen Rundfunks vom 19.09.2010 zur Neuordnung der anonymen Bestattung nach dem Erscheinen der neuen Regelung der Stadt Frankfurt.

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HR-Video hier

Gravis

Trauerhallen und Gebühren

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Trauerhallen für Beisetzungsfeiern oder ähnliches zu nutzen kostet den Bürger Gebühren, die in der Friedhofsordnung der Stadt Frankfurt am Main, Seite 1554 / Amtsblatt, 24.12.2013 / Nr. 52, 144. Jhg., in § 38 festgeschrieben sind. Da die Trauerhallen der verschiedenen Friedhöfe in Ausstattung und Größe variieren, sind die Abgaben unterschiedlich. Diese sind nach den Kategorien "A", "B" und "C" gestaffelt. In der Internetseite Frankfurter-Friedhoefe.de sind zu den Friedhöfen die entsprechenden Kategorien eingetragen. Der Kategorie "A" sind nachstehende Friedhöfe zugeordnet: Hauptfriedhof, Südfriedhof, Nieder-Eschbach und Parkfriedhof Heiligenstock. In der Kategorie "B" befinden sich folgende Friedhöfe: Bornheim, Fechenheim, Enkheim, Bergen, Waldfriedhof Oberrad, Oberrad Alt, Goldstein, Niederrad, Schwanheim Alt, Höchst, Kurmainzer Straße, Sindlingen, Zeilsheim, Sossenheim, Griesheim, Nied, Bonames, Niederursel, Eschersheim, Praunheim, Nieder-Erlenbach Alt, Nieder-Erlenbach Neu, Harheim, Heddernheim, Kalbach, Westhausen, Bockenheim, Aussegnungsraum Hauptfriedhof, Aussegnungsraum I Heiligenstock, Aussegnungsraum Westhausen (nur für Urnen). Die Trauerhallen auf folgenden Friedhöfen werden in die Kategorie C eingestuft: Eckenheim, Preungesheim, Berkersheim, Rödelheim und Hausen, Aussegnungsraum II Heiligenstock (nur für Urnen), Aussegnungsraum Bornheim (nur für Urnen), Aussegnungsraum Fechenheim (nur für Urnen), Aussegnungsraum Enkheim (nur für Urnen), Aussegnungsraum Waldfriedhof Oberrad (nur für Urnen).

 

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Die entsprechenden Preise für oben aufgeführte Nutzungen findet man im Gebührenverzeichnis - Friedhofs- und Bestattungsgebührenordnung der Stadt Frankfurt am Main vom 24.12.2013 / Nr. 52, 144. Jhg., Amtsblatt / Seite 1557

 

 

4. Nutzung der Trauerhalle und sonstiger Räumen 

4.1 Nutzung der Trauerhalle für eine Trauerfeier

4.2 Nutzung der Trauerhalle ohne Trauerfeier im Rahmen einer Beisetzung

4. Nutzung der Trauerhalle und sonstiger Räume

4.1 Nutzung der Trauerhalle für eine Trauerfeier (Zeiten incl. Rüstzeiten)

4.1.1 Kategorie A gem. § 38 Abs.1 der Friedhofsordnung / 30 Minuten 197,00

4.1.2 Kategorie A gem. § 38 Abs.1 der Friedhofsordnung / 45 Minuten 295,00

4.1.3 Kategorie A gem. § 38 Abs.1 der Friedhofsordnung / 60 Minuten 393,00

4.1.4 Kategorie A gem. § 38 Abs.1 der Friedhofsordnung Verlängerung der Nutzung der Trauerhalle / je angefangene 15 Minuten 98,00

4.1.5 Kategorie B gem. § 38 Abs.2 der Friedhofsordnung / 30 Minuten 181,00

4.1.6 Kategorie B gem. § 38 Abs. 2 der Friedhofsordnung / 45 Minuten 272,00

4.1.7 Kategorie B gem. § 38 Abs. 2 der Friedhofsordnung / 60 Minuten 363,00

4.1.8 Kategorie B gem. § 38 Abs. 2 der Friedhofsordnung Verlängerung der Nutzung der Trauerhalle / je angefangene 15 Minuten 91,00

4.1.9 Kategorie C gem. § 38 Abs. 3 der Friedhofsordnung / 30 Minuten 30,00

4.1.10 Kategorie C gem. § 38 Abs. 3 der Friedhofsordnung / 45 Minuten 45,00

4.1.11 Kategorie C gem. § 38 Abs. 3 der Friedhofsordnung / 60 Minuten 60,00

4.1.12 Kategorie C gem. § 38 Abs. 3 der Friedhofsordnung Verlängerung der Nutzung der Trauerhalle / je angefangene 15 Minuten 15,00

Mit der Gebühr unter 4.1 sind abgegolten: - Benutzung des Totenhauses zur Aufbewahrung eines Sarges am Tag der Trauerfeier - Gestellung einer Grunddekoration mit Pflanzen auch künstlicher Natur und Kerzenleuchtern in der Trauerhalle nach örtlicher Gegebenheit - Gestellung eines Pultes oder Tisches - Nutzung der stadteigenen Musikanlagen Die Nichtinanspruchnahme einer oder mehrerer der vorgenannten Leistungen begründet keinen Anspruch auf Ermäßigung der Gebühr.

4.2 Nutzung der Trauerhalle ohne Trauerfeier im Rahmen einer Beisetzung je 15 Minuten

4.2.1 Kategorie A gem. § 38 Abs. 1 der Friedhofsordnung 98,00

4.2.2 Kategorie B gem. § 38 Abs. 2 der Friedhofsordnung 91,00

4.2.3 Kategorie C gem. § 38 Abs. 3 der Friedhofsordnung 15,00

4.3 Nutzung des Totenhauses zur Aufbewahrung eines Sarges je angefangenem Kalendertag mit einfacher Gestellung einer Grunddekoration nach örtlicher Gegebenheit 66,00

4.4 Unterstellung in eine Tiefkühlzelle/-raum je angefangenem Kalendertag 86,00

4.5 Benutzung eines Raumes für eine rituelle Waschung 194,00

 

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Die Friedhofsordnung der Stadt Frankfurt am Main sowie das Gebührenverzeichnis in der Friedhofs- und Bestattungsgebührenordnung der Stadt Frankfurt am Main finden Sie hier

 

H.Fester

Gewanne

me grafik fh plan klein 210x310Der Hauptfriedhof ist, wie auf der Grafik zu sehen, in Abschnitte unterteilt, die sich Gewanne nennen. Diese tragen eine fortlaufende Kennzeichnung von A bis N und von 1 bis 31 auf Plänen und vor Ort auf Grenzsteinen. Erste Bezeichnungen waren 1828 die Bereiche A, B, C und D. Die Zahlen 1 bis 31 sind auf den Grenzsteine in römischen Ziffern dargestellt. Hier die Schriftformen: 1= I • 2= II • 3= III • 4= IV • 5= V • 6= VI • 7= VII • 8= VIII • 9= IX • 10= X • 11= XI • 12= XII • 13= XIII • 14= XIV • 15= XV • 16= XVI • 17= XVII • 18= XVIII • 19= XIX • 20= XX • 21= XXI • 22= XXII • 23= XXIII • 24= XXIV • 25= XXV • 26= XXVI • 27= XXVII • 28= XXVIII • 29= XXIX • 30= XXX • 31= XXXI •

Es gibt auch Grabstellen mit der Bezeichnung "an der Mauer" oder kurz "adM". Dieser Zusatz wird hier erklärt.

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http://www.frankfurter-hauptfriedhof.de/fhfh_adm.htm

Gast

Bornheimer Friedhof: Pfarrer Nell

Pfarrer Ernst Nell, (geb. 08.12.1884, gest. 15.04.1983) Oberkirchenrat, war von 1928 bis 1955 Pfarrer an der evangelischen Johannisgemeinde Bornheim in Frankfurt am Main. Nach Kriegsende war er bis 1950 Vorsitzender im Verband der Evangelischen Kirchengemeinden in Frankfurt am Main. Daneben Engagement in der Frauenhilfe und im Gustav-Adolf-Werk (Vorsitz von 1932-1950)

Bin vor ein paar Tagen auf dem Bornheimer Friedhof gewesen und habe das Grab vom Borheimer Pfarrer Nell gesucht. Es sollte in Gewann D 1287 sein.  Die Friedhofsverwaltung sagte mir, die Grabstätte sei schon 2013 abgeräumt worden, sei bis dato aber noch nicht wieder belegt worden.

Tel. Auskunft am 09.12.2015 Friedhofsamt 069 212 38506

Ich finde es schade, daß man einem zu Lebzeiten solch sozial-aktivem Mensch der evangelischen Kirche keinen dauerhaften Stein, Platte oder ähnliches widmete. 

Neueste Kommentare in diesem Beitrag
Gäste — Ein Bornheimer
Die Ev. Kirchengemeinde Frankfurt/Main Bornheim hätte in diesem Fall vor 2013 aktiv werden können. Oder besser "müssen". Eine Erin... Weiterlesen
Donnerstag, 24 Dezember 2015 9:09 AM
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Gravis

Plan Übersicht Peterskirchhof

me pk 03 Plan Skizze 253x400

Cath. Elis. Goethe (1731-1808) Goethes Mutter (1)
Johann Caspar Goethe (1710-1782) Goethes Vater (2)
Simon Moritz v. Bethmann (1768-1826) Bankier (3)
Joh. Matthäus Adami (1665-1754)  (4)
Matthäus Merian d. J. (1621-1687) Kupferstecher (5)
Joh. Adolf von Cronstetten (1647-1712) Ratsherr (6)
Ammelburg (7)
Bansa (8) + (8a)
Brentano, von (9)
de Neufville (10)
du Fay (11)
Grunelius (12) Grab im Bereich d. Kindergartens
Lersner, von (13)
Leonhardi, von (14)
Nestle (15)
Passavant (16)
Zickwolff (17) Grab im Bereich d. Kindergartens

 

 

 

 

Kurzinfo und Planskizze oben: Orientierungshilfe (hier in der Größe 1250x800 herunterladen)

Es besteht nur noch ein Rest des ab 1452 an der Neustadtkirche Sankt Peter angelegten, in Folge mehrmals erweiterten und bis 1828 benutzen Begräbnisplatzes. Die Ruhestätte zahlreicher Frankfurter Familien wurde ab 1870 zum Park ausgebaut. 1892-1895 wurde die neue Peterskirche auf dem alten Friedhof errichtet. In Folge wurde das Gelände durch Straßen und sonstige Bebauung weiter verkleinert. Die Nummern auf dem Plan (links) sind den unter angegebenen Namen bekannter Personen und Altfrankfurter Familien zugeordnet. Von den Grabstätten der vornehmsten Frankfurter Patriziergeschlechter, unter anderem der Herren von Holzhausen, von Glauburg, von Fürstenberg und zum Jungen, die sich in der 1896 abgebrochenen, alten Sankt Peterskirche befanden, ist - laut Angaben der Infotafel im heutigen Eingangsbereich des Friedhofs - nichts mehr vorhanden.

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http://www.peterskirchhof.de/pk-03-plan.html

 

Gravis

Goethes Mutter

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Auf dem Peterskirchhof in Frankfurt am Main befindet sich das Grabmal Catharina Elisabeth Goethe geb. Textor (1731-1808)

Mutter des Dichters von Johann Wolfang von Goethe
Goethes Mutter, Catarina Elisabeth Textor, wurde am 19.2.1731 als Tochter des Frankfurter Stadtschultheißen Johann Wolfgang Textor geboren. Die selbstbewußte Frau gab sich nicht als Dame, sondern als die gute Seele eines großen Kreises junger, froher Menschen voll von Ideen und Einfällen.
Die Grafen Stollberg haben ihr nach der stets hilfreichen Mutter der Haimonskinder den Namen "Frau Aja" gegeben. Sie hat ihre letzte Ruhestätte nach ihrem Tode 1808 im Textorschen Familiengrab gefunden.
Die ehrwürdige, von dem Nürnberger Bildhauer Hans Korners geschaffene Grabstätte, liegt heute auf dem Liebfrauenschulhof. Sie ist im Jahre 1954 restauriert worden. Die Grabplatte trägt die Inschrift

"Hier ruht Goethes Mutter".

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http://www.peterskirchhof.de/pk-04-historie-06-goethe-graeber.html

Gravis

Goethes Vater

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Auf dem Peterskirchhof in Frankfurt am Main befindet sich die Grabstätte Georg Walter, Wandtafel und Bodenplatte mit Umfriedung. Bild rechts.
Hier liegt der Jurist Johann Caspar Goethe,

Vater des Dichters Johann Wolfgang von Goethe

begraben.
Grabstätte von Johann Caspar Goethe Goethes Vater, "Johann Caspar Goethe", wurde am 29.7.1710 im ehemaligen Gasthaus zum Weidenhof als Sohn eines Schneidermeisters und erfolgreichen Gasthalters geboren. Durch unverschuldetes Mißgeschick am öffentlichen Wirken verhindert, hat er sein ganzes Leben wissenschaftlicher Arbeit und seinen Sammlungen gewidmet. Er hat den berühmten Sohn, dessen Erfolge er durch seinen Tod 1782 nicht mehr erleben durfte, viel mehr auf den Lebensweg mitgegeben, als gemeinhin anerkannt wird. Er ruht in dem Familiengrab Walter an der westlichen Mauer nach der Brönnerstrasse, der Grabstätte seiner Frau Aja im Liebfrauenschulhof, gerade gegenüber. Die 1954 restaurierte Grabstätte des Dichtervaters trägt die Inschrift "Hier ruht Goethes Vater".

 

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http://www.peterskirchhof.de/pk-04-historie-06-goethe-graeber.html

Gravis

Maulbeerbaum auf dem Peterskirchhof

me pk 07 maulbeerbaum DSC 4919 180x270Maulbeerbäume sind selten geworden. Auf dem Peterskirchhof, ein paar Schritte vom Grabmal Catharina Elisabeth Goethe geb. Textor (1731-1808) entfernt, findet man noch einen alten Maulbeerbaum. Die Schwarze Maulbeere ist ursprünglich in Westasien beheimatet. Sie wurde allerdings spätestens um 1500 herum bereits in Südeuropa gepflanzt. Der erste nachweisbare Frankfurter Stadtgärtner Johann Nikolaus Wohlrath ersetzte ab 1765 Lindenbäume durch Maulbeerbäume, deren Blätter man für die Seidenraupenzucht verwendete. Die Wirtschaftlichkeit und weniger seine aromatischen Früchte machten diese Bäume für die Stadt interessant. Billige Seidenimporte aus Südostasien Anfang des 20. Jahrhunderts machten die europäische Seidenzucht und damit auch die europäischen Maulbeerbäume überflüssig und verdrängten sie aus dem Stadtbild. Im Hintergrund auf dem Foto rechts sehen Sie die Grabstätte von Goethes Mutter.

 

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http://www.peterskirchhof.de/pk-07-fotos-maulbeerbaum.html

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Das Foto gefällt. Gerade mit der Grabstelle von Goethes Mutter im Hintergrund. Der Baum sieht aus der Nähe schon sehr ramponiert a... Weiterlesen
Samstag, 09 Januar 2016 2:02 PM
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Gravis

Kulturhistorischer Schaden im alten Teil erschreckt Bürger

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Besucher wundern die neuen Gruftaufbauten im "alten" historischen Teil des Hauptfriedhofs. Dieser Artikel ist hier zu lesen.
Die Dame nimmt erschrocken beide Hände vor ihr Gesicht, als sie das einem Funktionsbau ähnelten Gebäude als Grabstätte erkennt. Das vom Wortsinn her als Mausoleum (Ein Mausoleum ist ein monumentales Grabmal in Gebäudeform) zu bezeichnendes Gebäude fällt auf und hebt sich ab von den rund 900 erhaltenswerten, denkmalgeschützten Grabstätten.
Immer wieder Richtungswechsel ihres Blickes, links, rechts, das Dach, der Zaun, die Fenster - sie kann es nicht begreifen, was die Planer und Verantwortlichen diesem Standort zumuten.

Rechts neben dem neuen Mausoleums-Gebäude das 1927 von Bildhauer Prof. Friedrich Christoph Hausmann (1860-1936) geschaffene Grabmal für den Ehrenbürger Leo Gans (1843-1935), einem deutschen Chemiker und Industriellen mit Verdiensten als Mäzen und Förderer von Wissenschaft und Kultur in Frankfurt am Main, sowie Vorsitzender des Städelschen Museumsvereins.

Dem unpassenden Mausoleums-Neubau schräg gegenüber liegt die Gedenkstätte vom Industrieellen Arthur von Weinberg (1860-1943), Dr. med. h.c., Ehrenbürger und Stifter, sowie Ehrensenator der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er war Teilhaber der Cassella Farbwerke Mainkur, Aufsichts- und Verwaltungsratsmitglied der I.G. Farbenindustrie AG. Arthur von Weinberg gehörte 1914 zu den Stiftern der Universität Frankfurt. Die Grabanlage ist ein Meisterwerk des Architekten Hermann Senf (1878-1979) aus dem Jahr 1922.

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Aufgebrachte Ornamente auf der weißen Haustür (Normgröße Eigenheim), zeigen den Wunsch auf, dem Anlass Trauer und Totenverehrung gerecht werden zu wollen.

In § 27 der Friedhofsordnung der Stadt Frankfurt am Main vom 20. Juli 2010 ist der Allgemeiner Gestaltungsgrundsatz festgeschrieben: "Jede Grabstätte ist so zu gestalten und an die Umgebung anzupassen, dass die Würde des Friedhofs in seinen einzelnen Teilen und in seiner Gesamtanlage gewahrt wird."

Das bisher namenlose Mausoleum neuerer Bauart ist aber nicht das einzige, mit dem sich der Friedhof neuerdings schmückt. Am Neuen Portal, linksseitig der großen begrünten Freifläche steht seit 2011 ein auffallendes, farbenfrohes Gebäude ähnlicher Bauart.

Leider kann sich nicht jeder Bürger/Friedhofsbesucher mit dieser neuen Friedhofskultur anfreunden.

Kritische Bürger sollen gemaßregelt werden (Leserzuschrift FNP vom 19.10.2011)

Zu "So bunt kann der Tod sein": Die Stellungnahme der Stadtverwaltung zur Bürgerkritik an der Entwicklung des Frankfurter Hautfriedhofes ist ebenso schlicht wie bösartig. Seit wann ist es in Frankfurt üblich, kritischen Bürger zu maßregeln? Ein Mitarbeiter aus der Friedhofsabteilung moniert, dass "Bürger im Stillen murren, anstatt sich zu erkundigen und den Dialog mit dem Amt zu suchen". Herr Thomas Linne, Abteilungsleiter, hat wohl vergessen, dass die Meinungsfreiheit grundsätzlich garantiert ist. Außerdem verkehrt er die Bürgerbeteiligung ins Gegenteil. Denn es wäre seine Aufgabe gewesen, vor der Errichtung der Gebäude-Fremdkörper, die Angehörigen der Verstorbenen anzusprechen und zu beteiligen, die in unmittelbarer Nähe bestattet sind. Dazu gehört im Übrigen auch der Magistrat, der zuständig ist für die nachbarlichen städtischen Ehrengräber. Jetzt den Dialog mit dem Friedhofsamt einzufordern, ist völlig sinnfrei. Die Gebäude stehen, und keiner kann jetzt wollen, dass sie beseitigt werden. Die Friedhofsabteilung hat das Recht, wenn sie auf die neue Friedhofsordnung hinweist. Danach sind u. a. Grabstätten "an die Umgebung anzupassen". Die Frage ist nur, weshalb hat sie gegen diese Vorschrift selbst verstoßen? Denn vor der Errichtung der Mausoleen waren weit und breit keine ähnlichen Gebäude vorhanden. (Claus Kosinski, per E-Mail)

 

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Artikel in: http://www.frankfurter-hauptfriedhof.de/mausoleum2011.htm

H.Fester

Kategorie-Info: Allgemein

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In dieser Kategorie...

werden Beiträge gesammelt, die keine direkte Zuordnung - z. B. "Hauptfriedhof" oder "Peterskirchhof" bekommen haben. Also, wenn Sie einen Beitrag schreiben, so ist dieser hier in jedem Fall gut aufgehoben und kann von allen gelesen werden.

Welche Themen gehören überhaupt hier veröffentlicht?

Alles, was mit dem Thema Friedhof zu tun hat und zu dem Sie sich äußern möchten kann hier niedergeschrieben werden. Sollten Sie bei Ihrem letzten Besuch auf einem Frankfurter Friedhof etwas besonderes erlebt oder endeckt haben, hier können Sie das Erlebnis beschreiben. Sie können auch ein Foto hochladen. Liegt Ihnen etwas am Herzen, was einen Friedhof in Frankfurt am Main betrifft: Hier können Sie es einer Öffentlichkeit preisgeben.

 

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H.Fester

Kategorie-Info: Friedhöfe

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Es war im Jahre 2004...

als die erste Internetseite für einen Frankfurter Friedhof, entstand. In Web-Suchmaschinen schon bald die Nummer 1 für verbindliche Resultate solcher Anfragen. Zeitnahe veröffentlichte Wikipedia eine Daten-Kopie des privaten Projektes "Frankfurter Hauptfriedhof" als Kapitel, welches inzwischen zu den "exzellent ausgezeichneten Artikeln" gehört. Ein Thema mit historischem Hintergrund.

Hier haben Sie nun die Möglichkeit, selbst einen Beitrag zu verfassen, der sich mit einem Frankfurter Friedhof befasst. 

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H.Fester

Kategorie-Info: Peterskirchhof

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Mitten in der Frankfurter City...
zwischen Bleichstrasse, Stephanstrasse und Schäfergasse in unmittelbarer Nähe und um die Peterskirche, die seit 2007 als Jugend- und Veranstaltungskirche unter dem Namen "jugend-kultur-kirche sankt peter" besteht, liegt der historische, städtische Begräbnisplatz vom 15. Jahrhundert: DER PETERSKIRCHOF. Der wohl bekannteste, hier zu findende Name ist 'Goethe'. Nicht der in Frankfurt am Main geborene Dichter Johann Wolfgang von Goethe ist hier begraben, sein Grab befindet sich auf dem Historischen Friedhof in Weimar. Seine Eltern jedoch, der Jurist Johann Caspar Goethe (1710-1782) und Catherina Elisabeth Goethe, geb. Textor (1731-1808) wurden auf dem hiesigen Friedhof beigesetzt. Die heutige Größe des Terains entspticht nicht mehr der Originalgröße des Friedhofs und ist durch die Frankfurter Stadtplaner im laufe der Zeit nach der Auflassung (1828) um einiges geschrumpft worden.
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